Muster-Leitungsanlagenrichtlinie (MLAR)

Die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR) dient den Bundesländern als Muster für die jeweils länderspezifischen Richtlinien über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen. Folgende Bundesländer weichen (Stand: 9.6.2015) mit ihren jeweiligen Leitungsanlagen-Richtlinien von den Vorgaben der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie ab: Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Sie gilt für die Verlegung von Leitungsanlagen in Gebäuden aller Art und dient als Bindeglied zwischen den Anforderungen der Musterbauordnung (bzw. der entsprechenden Landesbauordnung) und der Anwendung der Baustoffe und Bauteile für die Leitungsverlegung.

Die LAR verfolgt somit folgende, voneinander unabhängige Schutzziele:

Sicherstellung der Nutzbarkeit

der Gebäudebereiche, die für die Rettung von Mensch und Tier notwendig sind. Dazu wird die Brandlast in diesen Bereichen durch Begrenzung von Leitungsanlagen aus brennbaren Stoffen eingeschränkt.

Vorbeugung gegen die Ausbreitung von Feuer und Rauch

(s. auch § 14 MBO) an Stellen, an denen durch entsprechend feuerwiderstandsfähige Bauteile Leitungen geführt werden.

Funktionserhalt von Leitungen

für vorgeschriebene Sicherheitseinrichtungen (z.B. BMA, Aufzugssteuerung, RWA, Alarmierungseinrichtungen etc.).

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