NACHHALTIGKEIT
Verantwortung übernehmen – heute und morgen
Brandschutz schützt Menschen, Gebäude und Sachwerte. Gleichzeitig spielt für uns ein bewusster Umgang mit Materialien, Energie und Ressourcen eine wichtige Rolle. Deshalb betrachten wir unsere Produkte und unsere betrieblichen Abläufe regelmäßig mit dem Ziel, Materialverbräuche zu reduzieren, vorhandene Ressourcen möglichst lange zu nutzen und unnötige Abfälle zu vermeiden.
Dabei setzen wir auf konkrete Maßnahmen – von der Konstruktion unserer Brandschutzprodukte über die Produktion bis hin zu Energieversorgung, Recycling und Versand.
Brandschutzlösungen für eine lange Nutzungsdauer
Schon 1981 hatte der Attendorner Walter Wichmann diese Vision vor Augen. Mit der Gründung von Wichmann Brandschutzsysteme verfolgte er ein klares Ziel: ein Produkt zu schaffen, das der Sicherheit dient, Leben und Werte schützt und damit einen ganzen Wirtschaftszweig nachhaltig prägt. Heute – über 40 Jahre später – können wir mit Stolz sagen: Diese Vision wurde Realität.
Gleichzeitig entwickeln wir unsere Produkte und betrieblichen Prozesse kontinuierlich weiter. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit dem Einsatz von Materialien und Ressourcen, der Nutzungsdauer unserer Produkte und den Möglichkeiten, bestehende Lösungen auch bei veränderten Anforderungen weiter zu nutzen.
Bei der Entwicklung unserer baulichen Brandschutzprodukte achten wir darauf, Lösungen zu schaffen, die sich auch an veränderte Anforderungen im Gebäude anpassen lassen.
Ein Beispiel dafür ist die Wichmann Kabelbox®. Ihr Innenraum bleibt im eingebauten Zustand zugänglich. Kabel können dadurch nachträglich ergänzt oder entfernt werden, ohne die Kabelbox bei jeder Änderung vollständig erneuern zu müssen. Nachinstallationen und Instandsetzungen sind dabei staub- und zerstörungsfrei möglich. Das ist insbesondere bei Gebäuden von Vorteil, deren technische Infrastruktur während der Nutzungsdauer regelmäßig angepasst oder erweitert wird.

Material bewusst einsetzen
Bei der Herstellung unserer Produkte kommen unter anderem Bleche und Kunststoffe zum Einsatz. Produktionsreste werden, soweit dies technisch möglich ist, gesammelt und entsprechenden Recyclingkreisläufen zugeführt. Auch bei der Konstruktion unserer Produkte achten wir darauf, Materialien gezielt einzusetzen und unnötigen Materialverbrauch zu vermeiden.
Eigener Solarstrom am Standort
Auf den Dächern unseres Unternehmensstandorts in Ennest erzeugen Photovoltaikanlagen Strom aus Sonnenenergie. Ein Teil des erzeugten Stroms wird direkt am Standort genutzt. Damit reduzieren wir den Strombezug aus dem öffentlichen Netz und nutzen einen Teil der vorhandenen Dachflächen zur eigenen Stromerzeugung.
Verpackung und Versand
Auch bei Verpackung und Versand prüfen wir Möglichkeiten, Material einzusparen und bestehende Kreisläufe zu nutzen. Für den Versand unserer Produkte arbeiten wir unter anderem mit DHL zusammen.
Ressourcen im Blick
Im anlagentechnischen Brandschutz setzen wir auf Lösungen, die Brände vermeiden oder bereits in einer frühen Entstehungsphase bekämpfen.
Denn Brandschutz bedeutet auch, vorhandene Werte zu erhalten: Werden Brände verhindert oder frühzeitig begrenzt, können Schäden an Gebäuden, technischen Anlagen, Maschinen oder gelagerten Gütern reduziert werden. Gleichzeitig lassen sich mögliche Folgeschäden und der damit verbundene Bedarf an Reparatur, Ersatz und Wiederbeschaffung begrenzen.
Ein Beispiel für den bewussten Umgang mit Ressourcen ist die Technologie der Sauerstoffreduktion: Sie setzt präventiv an und kommt ohne Löschmittel aus. Damit können Brandrauch und brandbedingte Rückstände ebenso vermieden werden wie der Einsatz von Löschwasser oder gasförmigen Löschmitteln. Die benötigte elektrische Energie kann zudem aus erneuerbaren Energiequellen stammen – wie beispielsweise bei unserem Referenzprojekt windCORES.


Recycling mit messbaren Ergebnissen
Gemeinsam mit Interzero führen wir Verkaufsverpackungen dem Recyclingkreislauf zu. 2025 konnten dadurch laut Interzero-Berechnung 57.682 kg Primärressourcen und 6.126 kg Treibhausgasemissionen eingespart werden.
Die Berechnung basiert auf den von Interzero ausgewiesenen Mengen und Berechnungsmethoden.
Green Building – Anforderungen an nachhaltiges Bauen
Der Begriff Green Building steht für nachhaltiges Bauen und umfasst verschiedene Qualitätsaspekte eines Gebäudes. Dazu zählen unter anderem die Qualität der Bauausführung, ein gesundes Wohn- und Arbeitsumfeld, Energieeffizienz sowie eine umweltgerechte Bauweise.
Ob und in welchem Umfang ein Gebäude entsprechende Anforderungen erfüllt, kann anhand verschiedener Bewertungs- und Zertifizierungssysteme beurteilt werden. Dazu gehören beispielsweise DGNB, QNG und BNB. Auch die Eigenschaften der eingesetzten Bauprodukte können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Die meisten Wichmann Kabelboxen erfüllen Anforderungen im Rahmen von DGNB, QNG und BNB. Welche Produkte und Ausführungen für das jeweilige Bauvorhaben infrage kommen, hängt vom jeweiligen Bewertungssystem und den projektspezifischen Anforderungen ab.
Sie möchten wissen, welche unserer Kabelboxen die für Ihr Projekt relevanten Anforderungen erfüllen? Unser Kundenservice stellt Ihnen gerne weitere Informationen und entsprechende Stellungnahmen zur Verfügung.
Mitglied der DGNB
Die Wichmann Brandschutzsysteme sind Teil des größten europäischen Netzwerks für nachhaltiges Bauen – der DGNB. Gemeinsam mit rund 2.000 Mitgliedsorganisationen setzt sich die DGNB für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein. Als Mitglied unterstützt Wichmann diesen Austausch und bringt dabei die Perspektive des Brandschutzes ein.

